
München, 8.03.2010 (lp). Der Gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. med. Otto BERTERMANN (München), begrüßte am Montag den Kompromiss zwischen der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Notärzte und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) beim umstrittenen elektronischen Dokumentationssystem „emDoc“. Das System soll neben der Papierform sämtliche Daten des Notfalleinsatzes zusätzlich elektronisch erfassen.
Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hatte den Streit um „emDoc“ zum Anlass genommen und in einem Dringlichkeitsantrag Mitte Februar auf die Missstände beim Einsatz dieses elektronischen Dokumentationsportals in der Praxis hingewiesen sowie einen Bericht des zuständigen Innenministeriums gefordert.
„Ich freue mich, dass wir so schnell eine Lösung erzielen konnten. Die Diskussion im Plenum hat den Druck auf die Akteure erhöht und so zu einem zufriedenstellenden Ergebnis vor allem für die bayerischen Patienten geführt. In der Übergangszeit werden nur essentielle Daten erfasst und die Arbeit der Notärzte hiermit nicht zusätzlich mit Bürokratie überfrachtet. Für mich ist es wichtig, dass die Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Notärzte und die KVB angekündigt haben, künftig enger zusammenzuarbeiten und somit bereits im Vorhinein Unstimmigkeiten konstruktiv gelöst werden können,“ so Bertermann.
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